Insekt des Monats

Im Rahmen unseres Projektes „Naturnahe Balkone in Köln“ wollen wir jeden Monat ein Insekt vorstellen, das in Köln in dieser Zeit zu sehen ist. Für den Monat Juli haben wir uns einen Schmetterling ausgesucht, denn Schmetterlinge sind nicht nur ganz besondere Lebewesen, sondern schmücken auch ganz besonders unsere heimische Natur, unsere Vorgärten und auch unsere Balkone. 

Insekt des Monats September

Bild: Conny Müller
Bild: Conny Müller

 

Die Riesenschnake

 

Insekt des Monats September 2019

 

 

Wissenschaftlicher Name: Tipula maxima

 

Klasse: Insekten (Insecta)

 

 

Ordnung: Zweiflügler (Diptera)

 

 

Familie: Schnaken (Tipulidae)

 

Körperlänge: bis zu 40 mm

 

 

Die Riesenschnake gehört zu den größten in Mitteleuropa heimischen Insekten. Sie erreicht eine Spannweite von 33 bis 65 mm und ihre Beine können doppelt so lange werden wie der Körper. Die Weibchen besitzen am Ende des Hinterleibs einen Legestachel, mit dem sie ihre Eier in feuchte Böden ablegen. Das Weibchen wird etwas größer als das Männchen. Die Flügel der Riesenschnake sind braun gefleckt. Die Hinterflügel sind zu Schwingkölbchen reduziert.

 

Sie besiedelt vorwiegend feuchten Habitaten, wie Bäche und Sümpfe, kommt aber auch in Parks und Gärten vor. Ihre Ernährung ist ausschließlich pflanzlich. Die Larven leben im flachen Uferbereich von kleinen Fließgewässern. Pro Jahr gibt es zwei Generationen an Schnaken. Die flugfähigen Erwachsenen kommen im Frühjahr und im Spätsommer vor. Die Riesenschnake ist überwiegend dämmerungsaktiv und harmlos für Mensch und Tier.

 


Insekt des Monats August

Die Garten-Wollbiene

Insekt des Monats August 2019

 

Wissenschaftlicher Name: Anthidium manicatum 

 

Klasse: Insekten (Insecta)

 

Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)

 

Familie: Bauchsammlerbienen (Megachilidae)

 

Größe: 10-12 mm (w), 14-18 mm (m)

 

Die Garten-Wollbiene ist die häufigste Art der Wollbienen. Sie ist vor allem in Gärten aufzufinden, kommt aber auch in Parks, an Waldwegen und in Kiesgruben vor. Als Nistplatz nutzt sie schon vorhandene Hohlräume, in denen sie sich mit Pflanzenwolle Brutzellen baut. Deshalb sucht sie gerne pelzige Pflanzen, wie Salbei, Königskerze oder Wollziest, auf. Man kann die Garten-Wollbiene gut an ihren auffälligen gelb-schwarzen Zeichnungen erkennen. Die Männchen sind deutlich größer als die Weibchen und verhalten sich sehr aggressiv gegenüber anderen Männchen und Futterkonkurrenten. Sie attackieren diese mit ihrer Hinterleibsdorne. Die Garten Wollbiene ist in den Monaten Juni bis September zu beobachten.

Foto: Garten-Wollbiene von Volker Unterladstetter


Insekt des Monats Juli

Für den Monat Juli haben wir uns einen Schmetterling ausgesucht, denn Schmetterlinge sind nicht nur ganz besondere Lebewesen, sondern schmücken auch ganz besonders unsere heimische Natur, unsere Vorgärten und auch unsere Balkone.

Der Schwalbenschwanz

Insekt des Monats Juli 2019

 

Wissenschaftlicher Name: Papilio machaon

 

Familie: Ritterfalter (Papilionidae)

 

Spannweite: 6,5 – 8,6 cm (Erwachsener)

 

Klasse: Insekten (Insecta)

 

Ordnung: Schmetterlinge

 

Unterfamilie: Papilioninae

Der Schwalbenschwanz ist ein Schmetterling aus der Familie der Ritterfalter und zählt zu den bekanntesten & schönsten europäischen Tagfaltern. Sein flatternder und segelnder Flug ist besonders eindrucksvoll. Wir finden ihn auf blütenreichen Wiesen (im Sommer 2018 auf der NABU- Wiese an der Aachener Straße gesehen) und in Gärten oder im Schmetterlingsflieder. Mit bis zu über acht Zentimetern Spannweite ist der wanderfreudige Falter auch einer der größten Schmetterlinge in Mitteleuropa. Er lässt sich gerne auf aufgeblühte Kleeköpfe nieder, um Nahrung aufzunehmen. Nach einer Weile fliegt er ruhig ein paar Meter weiter zur nächsten Blüte bevor er dann heftig aufflattert und verschwindet.

Die auffälligen gelbgrünen Raupen mit den schwarzroten Querstreifen sind hauptsächlich an der Wilden Möhre oder an Fenchel zu finden. Wenn die Raupen sich bedroht fühlen, können sie ihre Stirngabel ausstülpen und damit Buttersäure versprühen. Der unangenehme Geruch schreckt Feinde ab.